Konzept zur Gesundheitserziehung

 

Konzept zur Gesundheitserziehung  

                      (Dezember 2010)                                            

Im Kindesalter bilden sich bereits wesentliche gesundheitsrelevante Verhaltensweisen heraus. Daher ist es eine vorrangige Aufgabe der Grundschule, das Bewusstsein für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit zu entwickeln und zu stärken. Nur starke Kinder können Versuchungen widerstehen.

Kinder werden heute einem erhöhten Medienkonsum ausgesetzt. Das führt bei vielen Kindern zur Reizüberflutung und Bewegungsarmut. Als gesundheitsbewusste Schule wollen wir diesem Problem entgegenwirken.

Als gesundheitsfördernde Schule wollen wir:

  • Wissen über den eigenen Körper vermitteln
  • zu gesundheitsförderlichem Verhalten motivieren
  • Kompetenzen fördern
  • eine gesundheits- und ökologieverträgliche Ernährung verantworten
  • Gesundheitserziehung fächerübergreifend unterrichten
  • Gesundheit zum festen Bestandteil unseres Schulentwicklungsprogramms machen
  • Partnerschaften nutzen

 

Unser Gesundheitskonzept

Mein Körper

Nur durch Wissen über den eigenen Körper kann Gesundheitsbewusstsein angebahnt werden.

  • Förderung der eigenen Wahrnehmung

Im Rahmen des Sportunterrichts geht es um den Erwerb von Bewegungssicherheit in alltäglichen Bewegungsgrundformen, um die Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit und das Zusammenspiel der Sinne. Auch im Musikunterricht gibt es vielfältige Möglichkeiten seinen Körper zu spüren.

  • Hygiene / Körperpflege

Die Zahnpflege ist Thema des Sachunterrichts. Jeweils einmal im Jahr findet eine gezielte Zahnpflegeschulung durch eine zahnärztliche Praxis statt. Im Rahmen der Sexualerziehung gehen wir auf verschiedene Aspekte der Körperhygiene ein.

  • Sexualerziehung

Im Bereich der Sexualerziehung

  • lernen die Kinder ihren Körper kennen
  • bezeichnen sie ihre Körperteile
  • beschreiben sie unterschiedliche Verhaltensweisen von Jungen und Mädchen
  • benennen sie positive und negative Gefühle
  • stellen sie die Entwicklung vom Säugling zum Erwachsenen dar
  • beschreiben sie typische Rollenerwartungen
  • lernen sie die Bezeichnung für die Geschlechtsorgane kennen und wissen um deren Bedeutung für die sexuelle Entwicklung
  • bekommen sie Verhaltensempfehlungen für Risikosituationen
  • für die 3. und 4. Schuljahre findet das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ der Osnabrücker Theaterwerkstatt statt
  • Haltungsschulung

Da die Kinder den größten Teil ihres Schulalltags im Klassenzimmer zubringen, kommt dessen Gestaltung eine große Bedeutung zu. So achten wir z.B. auf eine größengerechte Auswahl der Sitz- und Schreibmöbel, um orthopädischen Fehlhaltungen vorzubeugen. Soweit wie möglich werden die Kinder in die Gestaltung der Klassenräume mit einbezogen, um eine entspannte und angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

 

Ernährung

Ganz wichtig für unsere Schüler ist die gesunde Ernährung, da sie für Ausgeglichenheit sorgt. Darum wird an unserer Schule darauf geachtet, dass die Kinder ein gesundes Pausenfrühstück mit zur Schule bringen. Zudem haben die Schüler die Möglichkeit in der Schule Milch oder Kakao zu bestellen.

Sport- und Spielfeste

Einmal im Jahr führt unsere Schule die Bundesjugendspiele im Stadion „Rote Erde“ durch, auf welche die Kinder intensiv vorbereitet werden. Zusätzlich nimmt die Schule an den Stadtmeisterschaften der Grundschulen in den Bereichen „Leichtathletik“, „Schwimmen“ und „Basketball“ teil. Alle vier Jahre feiern wir ein großes Schulfest mit zahlreichen Bewegungsangeboten.

Sportunterricht und AG´s

An unserer Schule nehmen die Kinder der 2. und 3. Jahrgänge am Schwimmunterricht im Südbad teil. Zusätzlich hat die Sportklasse des 1. Schuljahres Schwimmunterricht.

Im Rahmen unserer Förderworkshops bieten wir für einige Kinder des 1. und 2. Schuljahres Sportförderunterricht an.

Für den 3.und 4. Jahrgang wird einmal wöchentlich eine Judo- und eine Basketballarbeitsgemeinschaft angeboten sowie für den 2. Jahrgang eine Step-Aerobic-AG.

Pausensport

Ab Februar 2011 bieten wir unseren Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit sich in den Pausen, entsprechend ihrer individuellen Wünsche, Spielgeräte auszuleihen. Die Kinder sollen dadurch in ihrer Motorik und Sozialkompetenz gestärkt werden.

Die Pausenausleihe wird von Schülern des 4. Jahrgangs organisiert.

Alle Kinder der Schule besitzen einen „Pausenchip“, den sie an der Ausleihe im Container als Pfand hinterlegen.

Weitere Spiel- und Sportmöglichkeiten auf dem Schulhof bieten eine Kletterspinne, eine Tischtennisplatte, ein Basketballkorb, ein Sandkasten, mehrere Reckstangen sowie ein Wackelsteg.

Sozialtraining

Unsere 2. oder 3. Schuljahre nehmen an einem Sozialprojekt mit dem Namen „Hilfe, bevor es brennt!“ teil. Sie werden einmal pro Woche durch eine Sozialpädagogin im Hinblick auf ihr Sozialverhalten geschult. Zielvereinbarungen werden im Vorfeld zwischen Sozialpädagogin und Klassenlehrer/in vereinbart.

In allen Fächern und in verschiedensten Aktivitäten (Klassenfahrten, Flurlesen, Schulfeste, Wanderungen, Bundesjugendspiele,…) vermitteln die Lehrer/innen Aspekte des friedvollen Zusammenlebens und stärken somit das Wir-Gefühl (Klassengemeinschaft, Schulgemeinschaft).  

Bewegung im Unterricht

Als „bewegte Schule“ ist es uns ein Anliegen auch in den regulären Unterricht Bewegungssequenzen einzubauen (z.B. Werkstattunterricht, Lerntheke, Lernstationen, edu-kinestetische Übungen, Entspannungsphasen, Bewegungslieder, Bewegungsspiele)

Außerdem wird eine Step AG im zweiten Schuljahr angeboten.